
Ungewöhnliche Wege erfordern Kreativität. Konditormeister Wolfgang von der Heide wollte seinem ohnehin schon begehrenswerten Stollen ein unvergessliches Geschmackserlebnis hinzufügen. Auf diesem Wege ist Wolfgang von der Heide auf die österreichischen Obst- und Whiskybrennerei Reisetbauer aufmerksam geworden. Hans Reisetbauer hat sich in kurzer Zeit in die Weltelite der Edelbrenner gebrannt. „Genau so einen kreativen Kopf mit höchsten Qualitätsansprüchen habe ich als Partner für meine Komposition gesucht“, erklärt Wolfgang von der Heide. Die Idee des flambierten Stollens war geboren!
Was ist das Besondere am flambierten Stollen? Ganz klar: Der Whisky aus Österreich. Whisky gilt seit jeher als geistiges Elixier und wird eng mit einem gehobenen und exklusiven Lebensstil verbunden. Im Falle des Single-Malt Whisky waren sich die Experten bislang einig: Wirklich guter Whisky stammt aus Schottland und Irland! Die „revolutionäre“ Nachricht kam 2002 aus Österreich, als Hans Reisetbauer seinen ersten eigenen Single-Malt vorstellte. Ein Whisky, fein und sehr vielseitig im Duft, mit hellen Röstaromen, die an Haselnuss und getrocknete Kräuter erinnern, angenehm brotig und getreidig im Geschmack, dezent und rauchig, mit feiner Würze gereift und doch voller Lebenskraft.
 Der unverwechselbare Geschmack des Willinger Christinen-Stollens erhält durch das Flambieren mit diesem Whisky eine außergewöhnliche Note.
Das Geschmacksgeheimnis des Christinen-Stollens liegt im traditionsreichen Geheimrezept der Bäckerfamilie von der Heide sowie der besonderen Art der Reifung. Im stillgelegten Bergwerk der Schiefergrube „Christine“ in Willingen – daher auch der Name – reift der Stollen im Willinger Bergwerk mindestens vier Wochen bei einer konstanten Temperatur von acht Grad Celsius und gleich bleibend hoher Luftfeuchtigkeit. Ideale Bedingungen, die zur Erhaltung des saftigen und würzigen Geschmacks beitragen. Bei der Zubereitung werden nur die besten Rohstoffe verwendet.
Backmischungen, Farbstoffe, genmanipulierte Rohstoffe und Zusatzstoffe vertragen sich nicht mit dem Qualitätsanspruch von Wolfgang von der Heide. Stattdessen kommen nur naturbelassene Zutaten in den Stollen: Feinstes Weizenmehl, südafrikanische Sultaninen, kalifornische Mandeln, Sukkade aus Korsika, Orangeat aus Curacao und naturbelassenes Meersalz aus Portugal sind nur einige der edlen Ingredienzien. Die Qualität steht auch bei der Auswahl der Gewürze für den Konditormeister aus Passion ganz oben. „Ich bin eben qualitätsbesessen.“ Bourbon-Vanille aus Mexiko, Kardamom aus Sri Lanka, Piment aus Jamaika, Gewürznelke aus Sansibar und Mazisblüte aus Neu Guinea machen in der richtigen Komposition das unverwechselbare Aroma des Willinger Stollens aus.
Wie wird der 750 Gramm schwere Stollen aus Willingen zum kulinarischen Hochgenuss? Er wird im Ganzen auf einer Edelstahl oder Keramikplatte bei Zimmertemperatur flambiert. Der Single-Malt-Whisky 56 % vol. sollte dabei idealerweise eine Temperatur von 25 Grad Celsius aufweisen.
Bei gedämpftem Licht genießt man nicht nur den Duft der erhabenen Zutaten, sondern untermalt die romantische, weihnachtliche Atmosphäre beim Flambieren.
Der edle Tropfen – ein 50 ml Fläschchen ist samt Streichhölzer und Bedienungsanleitung im edlen Präsentkarton im Lieferumfang enthalten – wird in einer geeigneten Kelle entzündet und gleichmäßig, behutsam über den Stollen gegossen. Beginnt der Zucker auf dem Stollen langsam zu karamellisieren, ist das Flambieren abgeschlossen und die kleinen Flammen können vorsichtig ausgepustet werden. Der übrig gebliebene Whisky-Sud eignet sich hervorragend, um ihn unter leicht gesüßte und geschlagene Sahne zu heben, die zum Stollen serviert wird. Auch „Irish“ ist er in einer Tasse Kaffee ein echter Genuss.
Angerichtet und geschnitten präsentiert sich der flambierte Christinen-Stollen als eine einzigartige Gaumenfreude von höchstem Niveau und entfaltet beim Genuss seine exquisite Flambierwürze.
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